Armutsgefährdungsquote von Personen in Alleinerziehenden-Haushalten

Der Datensatz enthält den prozentualen Anteil von Personen in Alleinerziehenden-Haushalten, deren Nettoäquivalenzeinkommen weniger als 60 Prozent des Medianeinkommens der jeweiligen Landesbevölkerung beträgt, an allen Personen in Alleinerziehenden-Haushalten der jeweiligen Landesbevölkerung.

Als armutsgefährdet gilt eine Person, deren Nettoäquivalenzeinkommen weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens (Median) der Bevölkerung beträgt. Das Nettoäquivalenzeinkommen ist ein auf der Basis des Haushaltsnettoeinkommens berechnetes bedarfsgewichtetes Pro-Kopf-Einkommen je Haushaltsmitglied. Es wird entsprechend der modifizierten OECD-Skala berechnet.


Die Armutsgefährdungsquote wird hier anhand des mittleren Einkommens der Bevölkerung des jeweiligen Bundeslandes (Landesmedian) ermittelt. Dadurch wird den Unterschieden im Einkommensniveau zwischen den Bundesländern Rechnung getragen.


Als Alleinerziehenden-Haushalte gelten hier Haushalte, in denen eine erwachsene Person mit mindestens einer minderjährigen Person zusammenlebt. Abweichend von der Alleinerziehenden-Definition nach dem Lebensformenkonzept bleibt dabei unberücksichtigt, ob eine Eltern-Kind-Beziehung im Haushalt besteht.